Zum Hauptinhalt springen logo Gesundheitsnetz - Link zur Startseite
Kontrast Gelb-Schwarz
Kontrast Gelb-Schwarz
Kontrast Gelb-Schwarz
A
A
A
A

Eingliederungshilfe

Wer nicht nur vorübergehend körperlich, geistig, seelisch oder mehrfach wesentlich behindert ist ‎oder wem eine solche Behinderung droht, hat Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe, ‎soweit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Leistungsträger - wie Krankenver-‎sicherung, Rentenversicherung oder Agentur für Arbeit - erbracht wird.‎

Aufgabe der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist es, eine drohende Behinderung zu ‎verhüten oder eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und ‎damit die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Der behinderte ‎Mensch soll möglichst zu einer selbständigen und selbstbestimmten Lebensführung befähigt ‎werden.‎

Ab dem 1. Januar 2020 ist der örtliche Träger der Eingliederungshilfe nach dem sogenannten ‎Lebensabschnittsmodell ‎
a) für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen bis zur Beendigung der Schulausbildung an ‎einer allgemeinen Schule oder einer Förderschule zuständig und
b) für die Erwachsenen zuständig, die Leistungen der Eingliederungshilfe erstmalig nach Erreichen ‎der Regelaltersgrenze beantragen.‎

Die Leistungen, die dabei vom örtlichen Träger der Eingliederungshilfe erbracht werden können, ‎sind insbesondere:‎

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
  • Leistungen zur Teilhabe an Bildung
  • Leistungen zur Sozialen Teilhabe.‎

Die Leistungen zur Teilhabe an Bildung umfassen dabei die Hilfen zu einer Schulbildung, ‎insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen.‎

Die Leistungen zur Sozialen Teilhabe sind insbesondere:‎

  • ‎ Assistenzleistungen
  • ‎heilpädagogische Leistungen
  • ‎ Leistungen zur Betreuung in einer Pflegefamilie
  • ‎Leistungen zum Erwerb und Erhalt praktischer Kenntnisse und Fähigkeiten
  • ‎Leistungen zur Förderung der Verständigung
  • ‎Leistungen zur Mobilität
  • ‎Hilfsmittel.‎

Wenn Sie weitere Informationen zu konkreten Maßnahmen benötigen oder Fragen haben, können ‎Sie sich beim Werra-Meißner-Kreis an die folgenden Sachbearbeiterinnen wenden:

Frau Friedrich, Tel. 05651 302-2485, e-mail: Bettina.Friedrich@Werra-Meissner-Kreis.de
Frau Heine, Tel. 05651 302-1415, e-mail: Anika.Heine@Werra-Meissner-Kreis.de
Frau Philipp, Tel. 05651 302-2486,  e-mail: Valerie.Philipp@Werra-Meissner-Kreis.de.‎

Für eine unverbindliche allgemeine Beratung können Sie sich auch an die ergänzende unabhängige ‎Teilhabeberatung (EUTB) wenden:‎
Friedrich-Wilhelm-Straße 50, 37269 Eschwege, ‎
Telefon: 05651 3390170, e-Mail: info@eutb-wmk.de ‎
Öffnungszeiten: Montag 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, Dienstag 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.‎


Darüber hinaus erhalten Sie Informationen beim überörtlichen Sozialhilfeträger, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in Kassel, telefonisch unter 0561 1004-0 oder über das Internet www.lwv-hessen.de.